Aerospace & Defence

Sowohl die Luftfahrtindustrie als auch die Wehrtechnik stellen besonders hohe Anforderungen an die Sicherheit der eingesetzten Bauteile. Diese Kriterien gilt es in der Fertigung und Qualitätssicherung der jeweiligen Produkte entsprechend zu würdigen. Als Partner jener Branchen bieten wir individuelle Lösungen an, welche den einzelnen Sicherheitsaspekten gerecht werden.

Leider können wir an dieser Stelle nicht alle realisierten Projekte aufführen. Allerdings versichern wir Ihnen, dass wir über die Jahre umfassende Erfahrungen in diesen Bereichen gesammelt haben. Gerne beraten wir Sie in einem ausführlichen und vertraulichen Gespräch.

Prüfanlage für Flugzeugfelgen

Ihr Ansprechpartner:

Franz Scharinger, Vertriebsingenieur / Innendienst

icontel +49 (0) 9771 6168-39
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Allgemeine Informationen

Die nachfolgend beschriebene Maschine detektiert vollautomatisch Risse in Flugzeugfelgen mittels Wirbelstromprüfung.

Dazu wird die Felge auf dem in einer Rollenbahn integrierten Drehtisch abgelegt. Der darüber befindliche Hubschlitten trägt den Spann- und Zentrierkonus, der die Felge für die Prüfung fixiert. Die an den Felgentyp angepasste Rotationsgeschwindigkeit des Drehtellers erlaubt eine optimale Einstellung der Wirbelstromparameter. Während eines Prüfablaufs fährt die Sondeneinheit seitlich an die rotierende Felge heran und ist hier mittels des 2-Achs-Manipulators vertikal und horizontal beweglich. Dadurch lässt sich die Felgengeometrie exakt abfahren. Eine Schutzkappe aus Keramik minimiert den Verschleiß an der Sonde. Zur Abtastung des Felgenhorns ist eine zusätzlich Kippeinrichtung vorgesehen.

Die Doppelfunktionssonde prüft an und unterhalb der Oberfläche. Ist die Prüfung beendet, fährt die Sondeneinheit zurück in die Ausgangsstellung. Dort ist sie vor Beschädigungen geschützt, z.B. während die nächste Felge aufgelegt wird.

Die graphische Auswertung wird durch einen integrierten PC und eine C-Scan-Visualisierung realisiert.

Taktzeit:: 30 Felgenhälften/Stunde
Teilespektrum:: bis 150 kg
bis 800 mm Durchmesser
Einstreichmodul für Zündsätze

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Franz Scharinger, Vertriebsingenieur / Innendienst

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Allgemeine Informationen

Die gezeigte Anlage dient der Herstellung von Zündhütchen, wie sie z.B. bei Patronen für Gewehr- und Pistolenmunition verwendet werden.

In einem teilautomatisierten Prozess wird der pastöse Zündsatz in der geforderten Dosierung in die Zündhütchenkapseln eingebracht. Das Bemessen des Zündsatzes geschieht mittels einer Einstreichlehre, die manuell befüllt wird. Der Transport der Einstreichlehre und der Werkstückträger, in denen sich die Kapseln befinden, erfolgt automatisiert. Dabei wird die Einstreichlehre über den Werkstückträgern positioniert und dann der Zündsatz in die Kapseln eingestoßen. Zusätzlich zum Einstreichplatz gibt es einen Kontrollarbeitsplatz zur Überprüfung der angelieferten Kapsel.

Dem Umgang mit Explosivstoff trägt die Anlage in mehrfacher Weise Rechnung: Das Grundgestell besteht aus offenen Profilen, was die Reinigung erleichtert und das Ansammeln von Zündsatz verhindert. Alle Maschinenteile sind beschichtet, um Funkenbildung durch aufeinanderschlagende Metallteile zu vermeiden. Die elektrischen Verbindungen sind als eigensichere Leitungen ausgeführt. Zudem ist in der Steuerung der Anlage eine Routine hinterlegt, durch die nicht verarbeiteter Zündsatz in ein Wasserbad ausgestoßen wird. So ist sichergestellt, dass kein Zündsatz in der Anlage austrocknet und explodiert.

Taktzeit:: 1000 Stück/min
Technische Verfügbarkeit:: >=98%