Aerospace & Defence

Sowohl die Luftfahrtindustrie als auch die Wehrtechnik stellen besonders hohe Anforderungen an die Sicherheit der eingesetzten Bauteile. Diese Kriterien gilt es in der Fertigung und Qualitätssicherung der jeweiligen Produkte entsprechend zu würdigen. Als Partner jener Branchen bieten wir individuelle Lösungen an, welche den einzelnen Sicherheitsaspekten gerecht werden.

Leider können wir an dieser Stelle nicht alle realisierten Projekte aufführen. Allerdings versichern wir Ihnen, dass wir über die Jahre umfassende Erfahrungen in diesen Bereichen gesammelt haben. Gerne beraten wir Sie in einem ausführlichen und vertraulichen Gespräch.

Prüfanlage für Flugzeugfelgen

Ihr Ansprechpartner:

Vertrieb, Kontakt:

icontel +49 (0) 9771 6168-0
iconmail E-Mail senden

Allgemeine Informationen

Die nachfolgend beschriebene Maschine detektiert vollautomatisch Risse in Flugzeugfelgen mittels Wirbelstromprüfung.

Dazu wird die Felge auf dem in einer Rollenbahn integrierten Drehtisch abgelegt. Der darüber befindliche Hubschlitten trägt den Spann- und Zentrierkonus, der die Felge für die Prüfung fixiert. Die an den Felgentyp angepasste Rotationsgeschwindigkeit des Drehtellers erlaubt eine optimale Einstellung der Wirbelstromparameter. Während eines Prüfablaufs fährt die Sondeneinheit seitlich an die rotierende Felge heran und ist hier mittels des 2-Achs-Manipulators vertikal und horizontal beweglich. Dadurch lässt sich die Felgengeometrie exakt abfahren. Eine Schutzkappe aus Keramik minimiert den Verschleiß an der Sonde. Zur Abtastung des Felgenhorns ist eine zusätzlich Kippeinrichtung vorgesehen.

Die Doppelfunktionssonde prüft an und unterhalb der Oberfläche. Ist die Prüfung beendet, fährt die Sondeneinheit zurück in die Ausgangsstellung. Dort ist sie vor Beschädigungen geschützt, z.B. während die nächste Felge aufgelegt wird.

Die graphische Auswertung wird durch einen integrierten PC und eine C-Scan-Visualisierung realisiert.

Taktzeit:: 30 Felgenhälften/Stunde
Teilespektrum:: bis 150 kg
bis 800 mm Durchmesser
Einstreichmodul für Zündsätze

Ihr Ansprechpartner:

Vertrieb, Kontakt:

icontel +49 (0) 9771 6168-0
iconmail E-Mail senden

Allgemeine Informationen

Die gezeigte Anlage dient der Herstellung von Zündhütchen, wie sie z.B. bei Patronen für Gewehr- und Pistolenmunition verwendet werden.

In einem teilautomatisierten Prozess wird der pastöse Zündsatz in der geforderten Dosierung in die Zündhütchenkapseln eingebracht. Das Bemessen des Zündsatzes geschieht mittels einer Einstreichlehre, die manuell befüllt wird. Der Transport der Einstreichlehre und der Werkstückträger, in denen sich die Kapseln befinden, erfolgt automatisiert. Dabei wird die Einstreichlehre über den Werkstückträgern positioniert und dann der Zündsatz in die Kapseln eingestoßen. Zusätzlich zum Einstreichplatz gibt es einen Kontrollarbeitsplatz zur Überprüfung der angelieferten Kapsel.

Dem Umgang mit Explosivstoff trägt die Anlage in mehrfacher Weise Rechnung: Das Grundgestell besteht aus offenen Profilen, was die Reinigung erleichtert und das Ansammeln von Zündsatz verhindert. Alle Maschinenteile sind beschichtet, um Funkenbildung durch aufeinanderschlagende Metallteile zu vermeiden. Die elektrischen Verbindungen sind als eigensichere Leitungen ausgeführt. Zudem ist in der Steuerung der Anlage eine Routine hinterlegt, durch die nicht verarbeiteter Zündsatz in ein Wasserbad ausgestoßen wird. So ist sichergestellt, dass kein Zündsatz in der Anlage austrocknet und explodiert.

Taktzeit:: 1000 Stück/min
Technische Verfügbarkeit:: >=98%
Hexapod-Prüfstand

Ihr Ansprechpartner:

Vertrieb, Kontakt:

icontel +49 (0) 9771 6168-0
iconmail E-Mail senden

Allgemeine Information:

FGB stellt Hexapoden nach Kundenanforderungen her, die es dem Anwender ermöglichen, Bauteile und Baugruppen mit den in der realen Anwendung auftretenden multiaxialen Belastungen zu beanspruchen. Aufgrund seiner Konstruktion ist der Hexapod für verschiedenste 6-Achs-Prüfszenarien einsetzbar. Dabei besticht die technische Lösung von FGB durch einige innovative Details.

Die Ausführung der Bewegungsplattform als Ring ermöglicht stets die optimale Positionierung des Prüflings im Prüfaufbau. Um den hohen Anforderungen an die Dynamik bei optimaler Gesamtsteifigkeit und möglichst minimaler Trägheit des Gesamtsystems gerecht zu werden, hat FGB spezielle kardanische Fußgelenke entwickelt, welche die vollhydrostatischen Zylinder schlauchfrei mit Öl versorgen. Dadurch gelingt es, die Zylinder zum einen von den störenden Schlauchpulsationen und den Schlauchschleppkräften zu befreien, zum anderen werden die Zylinder selbst am Pendeln um ihre Kolbenstangenachse gehindert. Auch gelingt es so, den Trägheitseinfluss der Zylindermasse gering zu halten, da der einzelne Beinschwerpunkt durch die kompakte Zylinder-Gelenk-Bauart nahe an den Drehpunkt des Gelenks verbaut werden kann. Daraus ergibt sich der hohe Permormancelevel unserer Hexapoden.

Der Prüfstand enthält eine hybride Kraft/Weg-Entkopplungsregelung, so dass der Anwender in jeder Raumrichtung eines frei definierbaren Prüfkörperkoordinatensystems Weg- oder Kraftvorgaben für die Prüfung definieren kann. Die Umsetzung jener Vorgaben durch die einzelnen Hydraulikzylinder geschieht in der Software intern, ohne dass der Anwender hierauf Einfluss nehmen muss.

Die Funktions-Software MOSA-Control realisiert die iterative Nachfahrregelung, die nichtlineare iterative Nachfahrregelung sowie den Betrieb des Prüfstandes in der Regelungsart Pseudo-Force-Control. Alle Signale beziehen sich dabei auf das in der Basissoftware festgelegte Prüfkörperkoordinatensystem.

Kombinierte Verfahrwege X,Y,Z: +/- 150mm
Kombinierte Rotation : +/- 5°
Kraft X,Y: 200kN
Kraft Z: 500kN
Einzelmomente Mx,My,Mz: 40kNm
Geschwindigkeit Z-Richtung: 1 m/s
Beschleunigung Z-Richtung: 6g
Testfrequenz: 0-30Hz
Platzbedarf Hexapod : 5m x 5m