03.07.2015

Von Erdwürmern und Transversalflussmaschinen

Ganz im Zeichen der neuesten Entwicklungsprojekte stand am 26.06.2015 der Besuch von Staatssekretär Stefan Müller bei FGB Steinbach, der von Bundestagskollegin Dorothee Bär in ihrem Wahlkreis begleitet wurde. Mit dem Ziel das innovative Unternehmen aus Salz und dessen zukunftweisende Projektvorhaben mal aus der Nähe kennenzulernen, kam der Staatssekretär für Bildung und Forschung eigens von Berlin aus angereist. „Äußerst passend“ wie die Geschäftsleitung (vertreten durch Herrn Thorsten und Bastian Steinbach) gleich zur Begrüßung hervorhob, da die Themen Forschung und Entwicklung in der steinbachgruppe einen besonders hohen Stellenwert genießen.

Entsprechend gefüllt mit technischen Highlights war denn auch die Unternehmenspräsentation.  Sie ging auf die einzigartigen Hexapoden des Maschinenbauers ein, sowie auf die eigens für Audi entwickelte Simulationsplattform. Daneben erfuhr Staatssekretär Müller auch etwas über leistungsfähige Generatoren für die regenerative Energieerzeugung, zum bedienungsfreundlichen T.eddy (Wirbelstromprüfgerät) sowie über den „Erdwurm“, der sich selbständig durch die Erde bohrt, um dabei Kabel und Leitungen zu verlegen. Insbesondere interessierte sich der Bundestagsabgeordnete auch für „TransInno“, eine einfach zu fertigende Transversalflussmaschine, die FGB derzeit gemeinsam mit der Uni Bremen speziell für lange Verfahrwege entwickelt.

Sichtlich beeindruckt zeigte sich Müller von der Breite der Themen, an denen bei FGB geforscht wird und den zahlreichen Partnerschaften, die mit diversen Hochschulen und Instituten bestehen. Dieser Eindruck wurde beim anschließenden Rundgang durch alle Abteilungen des Unternehmens noch untermauert, wo beispielsweise auch „emporium“ die führende Lösung für die Gebäudeautomation vorgestellt wurde. Erfreut äußerten sich ebenso die übrigen Gäste, zu denen Landrat Thomas Habermann, Wirtschaftsförderer Dr. Jörg Geiger und Bürgermeister Martin Schmitt zählten, über die Innovationskraft des mittelständischen Unternehmens und seiner Mitarbeiter.

Die Besichtigung endete mit einem Gruppenfoto vor der Kleinwindkraftanlage des Unternehmens.