Ultraschallprüfanlage für Kolben

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Aufgabenstellung und Ablauf

Die hier vorgestellte Ultraschallprüfanlage für Pkw-Kolben dient dazu, die Ringbindung und die Lage des Kühlkanals im Kolbenboden zu untersuchen. Je nach Prüfbereich kommen sowohl das Durchschallungsverfahren als auch die Impuls-Echo-Methode zum Einsatz.

Neben dem Automatikmodus ist auch der manuelle Betrieb möglich. Zudem ist eine Wiederholfunktion abrufbar, so dass eine Prüfung bei negativem Ergebnis erneut durchgeführt werden kann.

Der genaue Ablauf ist wie folgt: Die Kolben werden der Anlage durch ein Transportband zugeführt und durch eine Sperre vereinzelt. Nach der Separierung übernimmt eine Handlingeinrichtung die Teile und führt sie der Prüfstation zu. Dort wird der Kolben zwischen einer Antriebseinheit mit zwei Rädern sowie einer Gegenhalterolle gehalten. Zur Prüfung wird die Station in das Koppelmedium abgekippt. Während der Prüfung sorgt der sensorüberwachte Antrieb für eine komplette Rotation des Kolbens, so dass jede Sonde den vollständigen Umfang betrachtet. Nach Beendigung wird das Teil aus dem Koppelmedium gehoben und mit dem Greifhandling auf die Abtropfstation gesetzt. N.i.O.-Teile werden an dieser Stelle mit einem Querschieber in einen separaten Ablagebereich gebracht.

Bei i.O.-Teilen wird in der Abtropfstation die Kolbenmulde zusätzlich ausgeblasen. Schließlich setzt eine Schwenkeinheit das Teil mit der Mulde nach oben auf das abtransportierende Palettensystem.

Teilespektrum:

Kolbendurchmesser: 60 – 100 mm
Kolbenlänge: 30 – 80 mm
Bolzenlochdurchmesser: 17 – 40 mm
Gewicht: max. 2 kg

 

Rüstzeit:

< 20 min.

 

Taktzeit:

< 15 Sek.