Automatische Wirbelstromprüfung am Muldenrand von Dieselmotorkolben

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Aufgabenstellung und Ablauf

Mit der hier vorgestellten Anlage wird der Muldenrand von Pkw-Dieselmotorkolben mit dem Wirbelstromverfahren auf Fehler geprüft. Dazu werden insgesamt sechs Sonden über den zu untersuchenden Bereich geführt. Die Anlage arbeitet vollautomatisch inklusive Sortierung nach i.O.- und n.i.O.-Teilen. Dabei ist sie nicht auf einen Kolbentyp beschränkt, sondern erlaubt die Anpassung an eine gewisse Varianz der Teile.

Der Ablauf sieht zunächst vor, dass die Kolben bereits ausgerichtet mit der Mulde nach oben auf einem kontinuierlich laufenden Transportband zugeführt werden. Mit einer Sperre werden die Teile vereinzelt und dann mittels Greifhandling in die Prüfstation gesetzt. Dort wird der Kolben gespannt und die genaue Position der Mulde erfasst. Anschließend senkt sich der Prüfkopf ab, dessen Sonden dann über federbelastete Hebel auf die Bauteiloberfläche gesetzt werden. Durch eine komplette Rotation des Prüfkopfes werden die sechs Prüfspuren abgefahren. Danach fahren die Schlitten zurück in Ausgangsposition, der Kolben wird entspannt und schließlich vom Greifhandling übernommen. Ist das Prüfungsergebnis ohne Beanstandung, erfolgt das Absetzen auf das Ausschleusband. Ein n.i.O-Teil hingegen wird zunächst im Greifer gehalten und bei der Zurückbewegung des Schlittens auf eine Rutsche gelegt, die zu einer entsprechenden Ablage führt.

Teilevarianz:

Kolbendurchmesser: 65 – 110 mm
Kolbenhöhe: 55 – 140 mm
Bolzenlochdurchmesser: 16 – 40 mm
Kolbengewicht: max. 1,5 kg

 

Umrüstzeit:

< 30 min.

 

Taktzeit:

< 14 Sek.