Automatische Gefügeprüfung der Zylinderlaufbahn in Kurbelgehäusen

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Aufgabenstellung und Ablauf

Das Wirbelstromprüfverfahren wird in der hier gezeigten Anlage nicht wie üblich zum Detektieren von oberflächennahen Rissen verwendet, sondern zum Prüfen einer bestimmten Materialeigenschaft: Betrachtet wird die Verteilung des Siliziums, welches als Bestandteil der Aluminiumlegierung für die erforderliche Verschleißfestigkeit der Zylinderlaufbahnen sorgt. Bei dem hier dargestellten Anwendungsfall handelt es sich um Kurbelgehäuse für 6-Zylinder-Reihenmotoren.

Die Prüfung aller sechs Zylinderbohrungen erfolgt gleichzeitig. Vor dem jeweiligen Einsetzen in die Bohrung werden die einzelnen Prüfmodule zur Bohrung zentriert und anschließend die dafür vorgesehene schwimmende Lagerung festgesetzt. Die kombinierte Rotations- und Hubbewegung der Prüfköpfe führt zum vollständigen Abfahren der Zylinderlaufbahn. Dabei erfordert das Verfahren eine sehr exakte Führung, um den Abstand zwischen Sonde und Materialoberfläche konstant zu halten. Die Sonden werden zu diesem Zweck während der Prüfung mittels Gleitschuhen an der Bohrungsoberfläche geführt.

Die gesamte Anlage arbeitet vollautomatisch. Dies gilt auch für die Zu- und Abführung der Bauteile mittels Drehtisch und Roboter sowie für die notwendigen Ausrichtungs- und Spannvorgänge.

Taktzeit:

< 23 Sek.

 

Technische Verfügbarkeit:

> 98%