Prüfanlage zur zerstörungsfreien Prüfung von Eisenbahnschienen

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Aufgabenstellung

An Eisenbahnschienen soll auf vorgegebenen Prüfspuren die Oberfläche und das tieferliegende Material auf Fehler geprüft werden. Die Prüfanlage wird in eine Fertigungslinie für Eisenbahnschienen integriert und soll die Prüfungen nach dem Wirbelstrom- und Ultraschallprüfverfahren automatisch an den durchlaufenden Schienen durchführen. Die Aufgabenstellung umfasst den Antrieb und den Transport der Schienen im Bereich der Prüfanlage, die Zustellung und Führung der Wirbelstromprüfsonden, eine Kalibriereinrichtung sowie die für den automatischen Betrieb notwendigen Steuerungs- und Überwachungseinrichtungen.

Ablauf

Die Schienen werden durch einen kundenseitigen Rollengang der Anlage zugeführt. Im Anlagenbereich übernehmen verschiedene Treiber die Transport- und Führungsfunktion der Teile. Die Wirbelstromprüfeinheiten sind als flexible Module ausgeführt, die sich nach dem Andocken der Schienenanlage anpassen und somit den erforderlichen kontinuierlichen Abstand der Prüfsonden gewährleisten. Ein parallel zur Transportstrecke angeordneter Rollengang dient der Justage und Kalibrierung der Prüfeinheiten. Diese werden hierzu in die Serviceposition verfahren. Nach dem Passieren der Wirbelstromprüfstrecke durchlaufen die Schienen den Ultraschallprüfbereich, an dessen Auslauf sich eine Farbmarkierung anschließt. Zur Absicherung der Prüfmodule ist vor der ersten Prüfkassette eine Kontrolleinheit zur Überprüfung der Schienengeometrie integriert. Die entsprechende Sensorik löst im Gefahrfall bei den Prüfmodulen einen Schnellrückzug der Sondentechnik aus.

Anzahl der Schienentypen:

ca. 22

 

Schienenlänge:

bis 144 m

 

max. Prüfgeschwindigkeit:

bis 1,5 m/s

 

max. Geschwindigkeit (Fördergeschwindigkeit):

2 m/Sek.

 

Zulässige ungeprüfte Schienenenden geschnittene: ungeschnittene:

100 mm
800 mm

 

Geradheitstoleranz bezogen auf theor. Schienenachse: Schienenenden:

± 5 mm
± 10 mm

 

Ausgleichbarkeit der Prüfeinheit:

± 50 mm