Portalsäge für Steinquader / Steinplatten / Riegel

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Aufgabenstellung und Ablauf

Bei der hier beschriebenen Anlage handelt es sich um eine Steinsäge, die zum Beispiel bei der Herstellung von Pflastersteinen, Steinplatten oder Ähnlichem zum Einsatz kommt.

Das grundsätzliche Layout ist gekennzeichnet durch ein schienengeführtes, in x-Richtung verfahrbares Portal, an dem sich wiederum ein in y- und z-Richtung beweglicher Schlitten mit dem Sägeblatt befindet. Dabei ist die y-Achse die Schnittrichtung.

Der teilautomatisierte Bearbeitungsablauf ist wie folgt:

Entlang der x-Achse der Säge sind fünf fest montierte Drehtische aufgestellt. Auf diese wird jeweils ein zu bearbeitender Gesteinsblock aufgesetzt. Der Bediener steuert zur Vorbereitung des automatischen Bearbeitungsablaufs jeden Tisch mit dem parallel zur x-Achse geführten Richtlaser an und „teacht“ so die entsprechenden Sägeschnittpositionen.

Dabei kann für jeden der fünf Drehtische ein individuelles Schnittbild definiert werden. Im Automatikmodus führt dann die Säge die Schnitte nacheinander an allen fünf Tischen aus. Da die Tische drehbar ausgeführt sind, lassen sich bei der Bearbeitung von Steinplatten bzw. Plattenpaketen je nach Erfordernis verschiedenste Schnittmuster/-formen realisieren.

Besonderes Ausstattungsmerkmal der Säge ist ihr Niederhalter, der über den gesamten y-Verfahrweg das Sägegut beruhigt und somit für exakte Schnittkanten sorgt. Dies ist besonders effetiv, wenn außergewöhnlich dünne Riegel oder kleine Pflaster geschnitten werden.

Abmaße der Anlage:

Länge 17,5 m
Breite 6,5 m
Höhe 5,5 m

 

Sägeblatt:

Durchmesser max.1500 mm
Schnitttiefe max. 450 mm
Drehzahl 500 – 1900 U/min

 

Verfahrweg x-Achse:

14000 mm

 

Schnittlänge y-Achse:

3200 mm

 

Verfahrweg z-Achse:

1000 mm

 

Vorschubgeschwindigkeit x-Achse:

ca. 0,5 – 18 m/min