Ultraschallprüfeinrichtung für Lagerringe

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Aufgabenstellung und Ablauf

Die im Folgenden beschriebene Anlage wurde für die Wälzlagerindustrie entwickelt und dient dazu, Innen- und Außenringe der Lager mittels Ultraschall auf Materialfehler zu prüfen. Bei den Fehlern kann es sich beispielsweise um Lunker oder Risse handeln.

Die Anlage ist so konzipiert, dass der Bediener die Teile einlegt und nach der Prüfung wieder entnimmt, die Prüfung selbst aber automatisch abläuft. Zuvor werden Lager- und Ringtyp festgelegt. Der Prüfzyklus beginnt dann nach der Quittierung der Eingaben durch den Bediener:

Der Ring wird gespannt und durch die außen anliegenden Antriebsrollen in Rotation versetzt. Nun fährt der in einer Schlitteneinheit geführte Prüfkopf in Position. Ringdrehzahl und Verfahrgeschwindigkeit sind so aufeinander abgestimmt, dass sich eine schraubenförmige, überdeckende Prüfspur ergibt. Nach Beendigung stoppt der Ringantrieb, der Prüfkopf fährt in Grundstellung und das Teil wird entspannt. Der Bediener entnimmt den Ring und sortiert ihn entsprechend des Prüfergebnisses.

Umfangsgeschwindigkeit Ring:

1 m/sek.

 

Koppelmedium:

Wasser mit Rostschutzmittel

 

Varianz der Werkstücke:

Außenring-Ø außen: 140 – 340 mm
Innenring- Ø außen: 90 – 220 mm
Breite: 16 – 100 mm
Gewicht: max. 18 kg