Härte- und Rissprüfanlage für Radlagerteile

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Aufgabenstellung und Ablauf

Bei der hier beschriebenen Anlage wird das Wirbelstromprüfverfahren zum einen verwendet, um Risse im Material zu finden und zum anderen, um die Härte des Materials zu prüfen. Der zu prüfende Bereich sind die beiden Laufflächen eines äußeren Lagerrings, der für ein zweireihiges Radialkegelrollenlager Verwendung findet. Die zu prüfende Teilevarianz ergibt sich aus acht Bauteiltypen, die sich hinsichtlich Durchmesser und Winkellage der Laufflächen unterscheiden.

Es handelt sich um einen vollautomatischen Ablauf, bei dem die Lagerringe der Anlage mit einem Transportband zugeführt werden. Die Teile werden mit einer Sperre separiert und dann von einem Greifhandling in die Prüfstation gesetzt. Dort werden die Ringe an ihrem Außenumfang gespannt und über das Spannmodul in Rotation versetzt. Die Sonde für die Rissprüfung nähert sich anschließend der Bauteiloberfläche. Durch die kombinierte Hub- und Drehbewegung (Sonde und Bauteil) entsteht eine spiralförmige Prüfspur über der unteren Lauffläche. Anschließend erfolgt die Prüfung der zweiten oberen Lauffläche. Da diese relativ zur Drehachse des Lagers in einer anderen Winkellage liegt, muss hierbei der Sondenhalter gekippt werden.

Nach der Rissprüfung wird in gleicher Weise die zweite Sonde zur Härteprüfung zugestellt. Diese Sonde liegt auf dem Material auf und fährt auf jeder Lauffläche lediglich eine kreisförmige Prüfspur ab.

Nach der Prüfung wird der Lagerring entspannt und im Falle eines i.O.-Teils automatisch auf das Abtransportband gelegt. N.i.O.-Teile werden hingegen nicht weitertransportiert, sondern müssen vom Bediener aus der Prüfstation entnommen werden.

Taktzeit:

<45 sek.

 

Techn. Verfügbarkeit:

>95%

 

Teilevarianz:

Spanndurchmesser: 120 -196 mm
Breite: 85 – 125 mm