3-Achs-Verschleißprüfstand für Lenkgetriebe

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Allgemeine Informationen

Die Anlage dient zu Dauerlauf- und Entwicklungsmessungen an unterschiedlichen Lenkgetrieben und Lenkkraftunterstützungssystemen. Ziel der Prüfungen ist es, die Eignung der Lenk-Systeme für den Einsatz in Kraftfahrzeugen zu untersuchen und daraus Rückschlüsse für deren Entwicklung zu ziehen.

Um Entwicklungsaktivitäten in jenem Bereich schnell und erfolgreich durchzuführen, ist es von entscheidender Bedeutung, den voraussichtlichen Verschleiß von Lenkungen unter realen Fahrzeugbelastungen zu bestimmen.

Daraus folgt, dass der Prüfstand in der Lage sein muss, mehrkanalige Echtzeitsignale über die Belastungskomponenten in den Prüfling einzuleiten.

Die Verstellbereiche des gesamten Aufbaues sind so gewählt, dass ein fahrzeuggerechter Einbau möglich ist. Dabei wird über einen Drehantrieb das Antriebsritzel der Lenkung wie im Fahrbetrieb praxisnah in beiden Richtungen gedreht. Die drehzahlvariable, rotatorische Lenkspindelbewegung erfolgt damit analog zur Drehbewegung am Lenkrad, die mit Hilfe eines Drehstrom- oder hydraulischen Servoantriebes und eines spielarmen Planetengetriebes eingeleitet wird. Die Krafteinleitung an der Spurstange erfolgt über 2 Linearzylinder direkt bzw. über Umlenkhebel.

Zur Regelung kommt ein Softwaresystem von FGB mit abgestimmten Elektronik-Komponenten zum Einsatz. Dieses umfasst eine 16-Bit digitale Mess-, Steuer- und Regelelektronik, einen multiaxialen Funktionsgenerator mit Oszilloskop sowie ein multiaxiales Modul für Echtzeitversuche. Über die intuitive Benutzeroberfläche lassen sich Soll- und Istsignal permanent abbilden sowie die Qualität des Versuchssignals überwachen und auswerten. Weiterhin findet eine automatische Signalanpassung bei Überschreiten der eingestellten Grenzwerte statt.

Lenkmoment:

200 Nm

 

Winkelgeschwindigkeit:

1000°/Sekunde

 

Spurstangenkraft:

25 kN